Ausstellung „abgekupfert. Roms Antiken in den Reproduktionsmedien der Frühen Neuzeit“

Kunstsammlung und Sammlung der Gipsabgüsse der Universität Göttingen haben gemeinsam die Ausstellung „abgekupfert. Roms Antiken in den Reproduktionsmedien der Frühen Neuzeit“ erarbeitet, die bis zum 16. Februar 2014 im sog. Auditorium der Universität in der Weender Landstraße 2 gezeigt wird.

http://www.uni-goettingen.de/de/447318.html

Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der zeichnerischen und druckgraphischen Reproduktion antiker Kunstwerke vor allem im 16. unf 17. Jh. Zahlreiche berühmte Stiche und Stichwerke kann man hier ausführlich studieren und z.T. mit den Gipsabgüssen der Originale aus der Archäologischen Sammlung vergleichen. Ein Raum ist den unterschiedlichen Reproduktionsmethoden des 18. Jhs. gewidmet: Kupfer, Schwefel, Gipsabgüsse – Antikenstudium im 18. Jh. Dort sind auch wieder die 4 Bde der Lippert’schen Daktyliothek (3 x lat. + dtsch. Suppl.) gezeigt, sowie der Tassie-Schrank.

Der von M. Luchterhandt, L. Roemer, J. Bergemann und D. Graepler herausgegebene Katalog (Michael Imhof Verlag, Fulda) ist für 29,90 € (+ Versandkosten?) im Archäologischen oder im Kunsthistorischen Institut (beide Nikolausberger Weg 15) zu beziehen. Sehr kenntnisreich und sehr schön gedruckt, besitzt er für viele Fragen der Antikenrezeption Handbuchcharakter. Für Daktyliothekenfreunde sei besonders auf Kapitel VII von D. Graepler verwiesen.